„Was fehlt Ihnen?“ - Bedürfnisse erkennen

Kennen Sie die Frage des Arztes?

In der aktuellen Zeit hat sich die Fragestellung verändert: „Was haben Sie?“

Gibt es einen Zusammenhang?

Haben wir etwas, weil uns an einer anderen Stelle etwas fehlt?

Leiden wir an zu hohem Blutdruck, weil wir den Druck nicht mehr aushalten?

Haben wir depressive Verstimmungen, weil wir gegen unsere Werte leben und uns das Leben wertlos erscheint?

Vielen Menschen ist die Fähigkeit verlorgen gegangen, zu erspüren, was ihnen fehlt.

Es ist schwer geworden, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und klar zu benennen.


Oftmals herrscht lediglich ein diffuses Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmt, dass etwas fehlt. Reflexartig werden dann die Parolen „Weitermachen“ und „Durchhalten“ proklamiert. Mittels Ersatzbefriedigungen wird versucht, die eigentliche Leere zu füllen oder wenigstens erträglicher zu machen.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Vielleicht ahnen oder wissen Sie: auf Dauer wird es nicht funktionieren.


Eigene Bedürfnisse zu unterdrücken, verringert die Lebensenergie und Lebensfreude. Manchmal endet das ständige Übergehen der Signale in einer Erkrankung.

Weitermachen wie bisher ist somit nicht der Ausweg. Schokolade statt Nähe, Konsumgüter statt Anerkennung, Ablenkung statt Mitgefühl,....


Die Lösung sieht anders aus. Bedürfnisse müssen wahr genommen, angenommen und erfüllt werden.

Aber - wie kann ich meine Bedürfnisse wieder spüren?

Wie weiß ich, was mir fehlt?

Wer ist verantwortlich für die Erfüllung?

Müssen und dürfen die Bedürfnisse immer vollständig und sofort erfüllt werden?

Was passiert, wenn es nicht möglich ist?

Was geschieht, wenn meine Bedürfnisse mit anderen kollidieren?


Der erste Schritt: Gestehen Sie sich zu, sich selbst wichtig zu nehmen und erlauben Sie sich, dass sie aufmerksam sein dürfen, wenn sie sich nicht gut fühlen.


Machen Sie sich auf die Suche, um die Frage beantworten zu können:

„Was fehlt Ihnen?“

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