Mitarbeiter verlassen Vorgesetzte, nicht das Unternehmen.

So lässt sich eine Auswirkung unprofessioneller und destruktiver, entwürdigender Führung prägnant zusammen fassen.



Wertschätzung und emotionale Führung sind nicht „nice-to-have“, sondern tragen einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg bei. Die Ansprüche der Arbeitnehmer an Sinnhaftigkeit, Eigenverantwortung und Entwicklungsmöglichkeiten im Arbeitsbereich steigen – und das in einem umkämpften Markt um fachlich versierte und motivierte Mitarbeiter.

Die Erfüllung der menschlichen Grundbedürfnisse nach Entwicklung und Verbundenheit muss deshalb Beachtung bei der Führungsarbeit finden. Die Wissenschaft und Forschung hat viele Aspekte und positive Auswirkungen dieser neuer Führungsarbeit definieren und nachweisen können.

Transformationale Führung, gesunde Führung sowie emotionale Führung haben, neben ihrer unterschiedlichen Spezifikation, eine gemeinsame Basis. Einen würdigenden und wertschätzenden Umgang mit den Mitarbeitern und die Erhaltung, Entwicklung und Freisetzung ihrer Potentiale. Sie sind deshalb Erfolgsgaranten für Unternehmen. Der Beweis liegt mittels vieler Studien vor.


So zeigen sich positive Auswirkungen auf den Krankenstand, die Fluktuation, die Motivation und die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Bereits diese Wirkungen führen zu einer Senkung der Personalkosten bei einer gleichzeitigen Steigerung der Produktivität und der Rentabilität.

Es entsteht somit eine win-win-Situation, da nicht nur die Mitarbeiter gewürdigt und gestärkt, sondern auch positive Auswirkungen auf die Unternehmensleistung generiert werden.

Diese Arten der Führung sind ferner ein Mittel zur Stressverminderung und ein Schutz vor Erschöpfung und somit eine Gegenmaßnahme zur immer stärker werdenden psychischen Belastung im Arbeitsumfeld.

Nicht zuletzt sind sie auch Maßnahmen zur Verbesserung des Employer Branding. Motivierte und fachlich versierte Mitarbeiter haben eine größere Loyalität zum Unternehmen und tragen die Unternehmensziele mit. Sie agieren als Intrapreneure, zeigen ein großes Commitment und tragen dieses nach außen.


Sie wollen es prägnanter:

Weiche Faktoren machen sich in harter Münze bemerkbar


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